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S.I.G.N.A.L. e.V.
Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt

Aktuelles

Newsletter Juli 2017 mit Schwerpunkt "Prävention sexueller Gewalt in Einrichtungen der Gesundheitsversorgung" erschienen.Im Interview Präventionsbeauftragte der Alexianer GmbH.Newsletter Juli 2017

Kurze Information zu Angebot und Verfahren der Gewaltschutzambulanz Berlin in der Versorgung von Menschen mit kognitiver Beeinträchtigungen/Lernbeeinträchtigung nach sexueller und häuslicher Gewalt zusammengestellt: Intervention Rechtssicher Dokumentieren

Materialien für die Erstellung von Schutzkonzepten in Flüchtlingsunterkünften veröffentlicht
Die von BMFSFJ und UNICEF zusammengestellten Materialien und Instrumente bieten schrittweise und konkrete Hilfestellungen bei der Erstellung von Schutzkonzepten. Sie basieren auf Mindeststandards. Nähere Informationen:
www.gewaltschutz-gu.de Aktuelle Meldung BMFSFJ

Medizinische Kinderschutzhotline seit 18.4.17 im Pilotbetrieb für Berlin, Brandenburg und Baden-Württemberg, ab Juli 2017 im bundesweiten Modellbetrieb. Kostenfreie Rufnummer: 08001921000. Kinderschutzhotline

Forderungen zur Umsetzung des Koalitionsvertrages der Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes LV Berlin im Bereich Familie, Frauen, Mädchen veröffentlicht Die Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag 2016-20120 werden begrüßt und weiterer Handlungsbedarf aufgezeigt. Gefordert wird u.a. die Umsetzung der Integrierten Maßnahmenplanung des Berliner Netzwerkes gegen sexuelle Gewalt. Nähere Informationen:
Forderungspapier
Integrierte Maßnahmenplanung
Berliner Netzwerk gegen sexuelle Gewalt

Überarbeiteter Befundbogen sexualisierte Gewalt in Hessen Der hessische Dokumentationsbogen „Dokumentation und Untersuchung bei sexualisierter Gewalt“ soll Befunderhebung, Spurensicherung sowie die Versorgung der Patientinnen bei Verdacht auf sexualisierte Gewalt optimieren und die Ergebnisse „gerichtsfest“ machen. An der Überarbeitung des Bogens hat u.a. die S.I.G.N.A.L. Koordinierungsstelle mitgewirkt. Den neuen Bogen mit Begleitmaterialien und die Pressemeldung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration finden Sie hier Frauennotruf Frankfurt

Initiative zur Abschaffung der ärztlichen Mitteilungspflicht gegenüber den Krankenkassen in Fällen häuslicher und sexueller Gewalt endlich erfolgreich. Seit dem 11.4.2017 gilt: Mitteilung nur mit ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen. Weitere Informationen:
Änderung 294a SGB V

Deutschland ratifiziert die Istanbul Konvention! Am 8. März 2017 gab die Bundesregierung ihre Zustimmung zum Gesetzesentwurf zum "Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt". Bereits 2011 unterzeichnete Deutschland die Konvention, welche nun in nationales Recht umgesetzt wird. Pressemitteilung BMFSFJ

Die Berliner Regierung hat wichtige Maßnahmen zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung nach häuslicher/sexueller Gewalt in die Richtlinien der Regierungspolitik aufgenommen. Darunter: "Etablierung eines Modellprojekts zur Versorgung gewaltbetroffener Frauen mit traumatherapeutischem Behandlungsbedarf"; "Einrichtung eines Runden Tischs zur Umsetzung der WHO Leitlinien (2014)" und "Umsetzung der Integrierten Maßnahmenplanung gegen sexuelle Gewalt". Die Koordinierungsstelle wird an der Umsetzung mitwirken und freut sich auf die Zusammenarbeit mit allen involvierten Einrichtungen und Stellen. Richtlinien Regierungspolitik Berlin (PDF)

Die Unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs führte zum Thema Kindesmissbrauch im familiären Kontext das erste öffentliche Hearing mit Betroffenen, Zeitzeug*innen sowie Verantwortlichen aus Institutionen und Politik und Fachkräften aus der Praxis durch. Weitere Informationen unter Aufarbeitungskommission

Kinderschutz-Hotline für Ärzte soll ab April 2017 zur Verfügung stehen. Das Projekt wird durch das BMFSFJ finanziert. Gesundheitsfachkräfte sollen 24/7 kostenfrei durch Ärzte/innen bei einem Verdacht auf Kindeswohlgefährdung beraten werden Pressemitteilung BMFSFJ

NRW: Bestandsaufnahme Anonyme Spurensicherung. Die „Bestandsaufnahme regionaler Projekte der Anonymen Spurensicherung (ASS) in NRW" bietet wichtige Informationen und gibt Anregungen zur Optimierung.Bestandsaufnahme (PDF)
 

WAVE Step up! Kampagne am 25. Mai 2016 gestartet. Ziel der europaweiten Kampagne ist die Förderung der Rechte gewaltbetroffener Frauen und ihrer Kinder auf Zugang zu Schutz und Unterstützung. Koordiniert wird die Kampagne von WAVE (Women Against Violence Europe) und Mitgliedern. Nähere Informationen auf Step up

Dokumentation der Fachtagung "Medizinische Soforthilfe nach Vergewaltigung" am 21.4.2016 in Potsdam steht nun bereit (unter "Infomaterial"): Dokumentation Potsdam


 

Gesundheitliche Versorgung nach häuslicher und sexualisierter Gewalt: S.I.G.N.A.L. e.V. begrüßt Beschlüsse des 118. Deutschen Ärztetags Der Deutsche Ärztetag hat Bundes- und Landesärztekammern aufgefordert, die WHO Leitlinien in die Praxis umzusetzen und in die Aus-, Fort- und Weiterbildungsprogramme zu integrieren. Zudem wurde die Bundesärztekammer aufgefordert, sich für eine Änderung des § 294a SGB V einzusetzen (ärztliche Mitteilungspflicht an Krankenkassen). Unsere Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie hier Pressemitteilung (PDF)
Artikel in der Fachzeitschrift "der niedergelassene arzt" (6/2015): Artikel (PDF)