S.I.G.N.A.L. e.V.
Intervention im Gesundheitsbereich gegen häusliche und sexualisierte Gewalt

Bundesmodellprojekt "MIGG"

S.I.G.N.A.L. e.V. war von 2008 bis 2011 an der Realisierung des Bundesmodellprojekts "Medizinische Intervention gegen Gewalt" (MIGG) beteiligt. Im Rahmen des Projekts wurden Maßnahmen erprobt und entwickelt, die geeignet sind die ambulante ärztliche Versorgung in die Intervention und Prävention bei häuslicher Gewalt einzubeziehen. Das Modellprojekt wurde in ländlischen und städtischen Regionen realisiert. Einbezogen wurden über 100 vorwiegend hausärztliche und gynäkologische Praxen. S.I.G.N.A.L. e.V. war für die Umsetzung in Berlin zuständig. Einbezogen wurden hier auch suchtmedizinische Praxen.
Das Modellprojekt MIGG wurde von der Gesellschaft für Frauen- und Genderforschung (GSF) in Frankfurt wissenschaftlich begleitet. Die Ergebnisse des Bundesmodellprojekts wurden am 29.2.2012 im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung des BMFSFJ in Berlin präsentiert.


Folgende Materialien wurden entwickelt und können bestellt oder heruntergeladen werden:
"Implementierungungsleitfaden zur Einführung der Interventionsstandards in die medizinische Versorgung von Frauen". Implementierungsleitfaden

Gemeinsames Fortbildungscurriculum der Projektträgerinnen - GESINE Netzwerk EN und SIGNAL e.V. sowie Rechtsmedizin Düsseldorf MIGG Curriculum Gemeinsames Curriculum (PDF)

Fortbildungskonzept und -curriculm des S.I.G.N.A.L. e.V., Standort Berlin SIGNAL-Curriculum (PDF)


Publikationen im Rahmen des Modellprojekts
Hellbernd H (2011) „Meist sehen wir sie nicht“ – Gesundheitsfolgen Häuslicher Gewalt und Interventionsbedarf, Vortrag auf der 25. Tagung des Netzwerks Frauen, Mädchen und Gesundheit Niedersachsen „Gesundheitliche Versorgung nach häuslicher Gewalt“ am 06. 09. 2011, Hannover. Abdruck des Vortrags im 31. Rundbrief des Netzwerks „Frauen, Mädchen und Gesundheit“ (S.17-28) Homepage Niedersaechsisches Ministerium

Mark H/ Hellbernd H (2011): Medizinische Intervention gegen Gewalt/MIGG – ein Modellprojekt zur Intervention in der Arztpraxis bei Häuslicher und sexualisierter Gewalt. In: Dorn/Kimmich-Laux/Richter-Appelt//Rauchfuß (Hrsg.): Die Psyche im Spiele der Hormone. Beiträge der 40. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Psychosomatische Frauenheilkunde und Geburtshilfe, 2011, Hamburg. Mabuse Verlag, Frankfurt a M. (S. 247-255).

Ritz-Timme S / Steffens M / Hellbernd H / Grass H / Berendes, L (2009): Sprich mich an, ich kann es nicht – Optimale Versorgung für Opfer häuslicher Gewalt, in: Frauenarzt, 50(2009)

Ritz-Timme S / Graß H (2009): Werden Opfer Häuslicher Gewalt in Ihrer Praxis optimal versorgt? In: Deutsches Ärzteblatt 2/2009. Ritz-Timme et al. 2009 (PDF)

Hellbernd H / Mark H (2008): Modellprojekt will von Gewalt betroffenen Frauen helfen. Berliner Ärzte 12/08: S. 27 Hellbernd/Mark 2008


Dokumentationen von Fachtagen, die während der Projektlaufzeit in Berlin erfolgten finden Sie unter Archiv "Fachtage"


Weitere Informationen:
S.I.G.N.A.L. e.V., Sprengelstr. 15, 13353 Berlin
Fon: 030 - 246 30 579 / 275 95 353
Fax: 030 - 275 95 366
E-mail: info@signal-intervention.de